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Abwehr Hundeangriff, Hundebiss abwehren

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Streuende Hunde im Ausland sind keine Seltenheit. Ein Unbehagliches Gefühl tritt ein, wenn so ein streuender Hund knurrend und langsam auf einen zukommt. In der Regel hat man irgendwie das Gebiet des Hundes betreten. Ich wurde in Indonesien von einem streuenden Hund leicht in die Wade gebissen, als ich zu nah an dessen Welpen vorbei lief. Leider sah ich die Welpen erst nach der Attacke.

Bevor Sie weiter lesen möchte ich kurz darauf hinweisen, dass ich keine Gewähr oder Haftung übernehme wenn Sie meine Ratschläge befolgen. Hunde sind Hunde und können auf die verschiedensten Arten reagieren. Aber ich denke dass ich Ihnen mit den nachstehenden Tipps eine einfache Methode gegen einen Hundeangriff aufzeigen kann. Weiterhin denke ich, dass Hundebesitzer besser mit solchen Situationen umgehen können. Ich selbst besitze einen tschechoslowakischen Wolfhund und bin temperamentvolle Jagdspiele gewöhnt.

Sollten Sie auf Reisen mit einem frei herumlaufenden streuenden Hund konfrontiert, sofort wegschauen aber nicht davonlaufen! In den meisten Fällen ist die Konfrontation beendet, da der Hund nun denkt er sei ranghöher als Sie. Läst ein Hund nicht ab und geht auf Sie zu, dann helfen Tritte oder Stockschläge (Regenschirm etc.) gegen die Schnauze, Augen oder Kehlkopf. Sollte dennoch ein Hund Sie tätlich attackieren, schützen Sie Ihren Hals! Jetzt kommen Sie um Bisswunden nicht herum. Sind Sie Tollwut geimpft? (Tollwut Merkblatt) Bei einer Hundeattacke, legen Sie wenn möglich die eine Hand um Ihren Kehlkopf und drücken Sie mit der anderen Hand den Hund weg. Greifen Sie am Besten irgendwo ins Fell, damit der Hund Ihnen bei zappeln nicht entwischt. Nun müssen Sie den Hund besiegen, leichter gesagt als getan:

Hundebiss

Stecken Sie Ihre Faust in den Rachen des Hundes und drücken Sie vom Nacken her die Hände gegeneinander. Dieser Druck ist für einen Hund sehr schmerzhaft und mit akuter Erstickungsgefahr verbunden. Er wird nach ein paar Sekunden nachlassen und den Rückzug antreten.

Keine Angst, dies ist eine nachgestellt Szene mit meiner "Kleinen". Ihr ist nichts passiert, vielmehr drückt dieses Bild das Vertrauen aus, welches Sie mir gegenüber hat. Allerdings schaut Sie ein wenig wehmütig drein (so muss der Zahnarzt mich in Erinnerung haben).

Erste Hilfe nach einem Hundebiss: Mit Wasser die Wunde ausspülen und mit einem Desinfektionsspray (unbedingt auf Reisen mitnehmen) sofort behandeln (ggf. Pflaster, Verband), Blutung stillen und einen Arzt aufsuchen. Bei Bissverletzungen überträgt der Speichel des Tieres Bakterien und Viren in die Wunde. Die Folgen können eine Wundinfektion, Wundstarrkrampf (Tetanus) oder Tollwut sein.


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